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Bezirke und Stadtteile

Arbat

Hier bauten nach dem Brand 1821 der Adel und die Händler ihre Villen, Chrustschow zerstörte aber leider viele Teile dieses schönen alten Stadtteils zwischen Garten-und Boulevardring. Die heutigen hässlichen grauen Hochbauten werden im Volksmund auch "Eisernes Gebiss" genannt. Die Arbatstraße war die erste Fußgängerzone Moskaus, hier zeigt sich das moderne Gesicht der Stadt: Cafés reihen sich aneinander, man kann Portraitkünstler, Musiker und Souvenirhändler beobachten und entweder in einem Fast-Food oder einer typisch russischen Gaststätte einkehren. Hier befinden sich auch die schönen alten Herrenhäuser, die glanzvoll restauriert wurden und heutzutage von den "Neureichen" bewohnt werden. Am Ende der Fußgängerzone befinden sich die Gebäude des Außen-und des Außenhandelsministerium, sowie die beiden Hochhäuser des Hotels Belgrad. Abseits der Fußgängerzone lassen sich in den kleinen Gassen Beispiele der klassischen und der Jugendstil-Architektur finden, die in vielen Rom

Kitaj Gorod

Dies ist der älteste Teil Moskaus nach dem Kreml und wurde zu Zeiten Iwan des Schrecklichen von eine Mauer abgegrenzt. Bald entstand ein wichtiges Handelszentrum, welches hauptsächlich aus Holzgebäuden bestand, welche bei einem Brand vernichtet wurden. Sie wurden danach aus Stein wieder hergerichtet und noch heute kann man Teile der alten Stadtmauer erkennen. Bis zum 18.Jht. durfte in keinem anderen Viertel Handel betrieben werden, dies änderte sich aber gegen Ende des Jahrhunderts; bald verarmte der Stadtteil, blieb aber übervölkert. Sogar das Kaufhaus GUM (1894 erbaut) wurde als Warenlager benutzt und erst nach der Revolution zu einem stattlichen Kaufhaus umgewandelt. Ein Spaziergang durch dieses Viertel ist wegen der historisch eindrucksvollen Gebäude sehr zu empfehlen.

Samoskworetsche

...heißt so viel wie "hinter dem Moskaufluss", also vom Kreml aus gesehen auf der anderen Seite des Flusses wie auf einer Halbinsel in einer Flussschleife liegend. Hier entstanden viele große Fabriken und nach der Revolution siedelte sich hier das Proletariat an. Trotzdem hat es dieser Stadtteil Moskaus geschafft, einen kleinstädtischen Charme zu behalten. Neben modernen Hochhäusern kann man noch zweistöckige Holzhäuser aus dem 19.Jht., sowie viele verfallene Kirchen entdecken. Nach dem Überqueren der Steinbrücke über den Fluss hat man vom Sofijskaja nab. auf jeden Fall einen schönen Blick auf den Kreml!

Boulevardring

Er zieht sich wie ein Gürtel mit einem grünen Parkstreifen in der Mitte durch die Stadt und hat etwas altmodisches und charmantes. Um den Teich und das Theater Sowremennik ist ein sehr lebendiges Viertel entstanden, in dem man viele Restaurants, Cafés und Geschäfte anfinden kann.

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