Geschichte
Im Jahr 1147 ist Moskau als kleiner, düsterer Ort in der Provinz bekannt, in dem hauptsächlich Merya lebten, die eine heute ausgestorbene finnische Sprache beherrschten.
1156 veranlasste der Prinz Yuriy Dolgorukiy den Bau einer Holzmauer und eines Graben rund um den Ort.
Nachdem es zwischen 1237-1238 von den Mongolen niedergebrannt wurde, konnte Moskau sich wieder behaupten und wurde zur Hauptstadt eines unabhängigen Fürstentums.
Die günstige Lage an der Wolga leitete den steigenden Wachstum ein und Moskau wurde zu einer stabilen und reichen Stadt, die viele Bewohner aus anderen Teilen Russlands anzog.
1380 führte der Prinz Dmitry Donskoy aus Moskau eine vereinte russische Armee in den Krieg gegen die Mongolen, welcher in der Schlacht bei Kulikovo für die Russen entschieden wurde.
Daraufhin spielte Moskau eine wichtige Rolle in der Bekämpfung der mongolischen Herrschaft.
1480 gelang es Ivan III endlich, die Russen zu befreien und brachte gleichzeitig Moskau an den Zenit seiner Zeit.
Moskau wurde gegen Ende seiner Herrschaft zur Hauptstadt des russischen Reiches ernannt, welches in nicht langer Zeit ganz Russland und Sibirien beinhalten sollte.
Moskau wurde der Status als Hauptstadt aberkannt, als Peter der Große 1703 St. Petersburg an der Ostsee gründete. Als Napoleon 1812 einmarschierte, brannten die Moskoviten die Stadt nieder und verließen sie. Als Napoleons Truppen, von Hunger und Kälte geplagt, die Stadt endlich erreichten, war nichts mehr von ihr übrig und sie waren gezwungen, zurück zu ziehen. Im Januar 1905 wurde Alexander Adrianov zum ersten offiziellen Bürgermeister der Stadt ernannt. Nach dem Erfolg der Russischen Revolution 1917 verlegte Lenin die Hauptstadt wieder zurück nach Moskau und während des großen patriotischen Krieges ließen sich das Verteidigungsministerium und der Verwaltungssitz der Roten Armee in Moskau nieder. Am 30. Dezember 1922 wurde hier die UdSSR gegründet. 1926 zählte die Stadt zwei Millionen Einwohner. 1935 begann der von Josef Stalin beschlossene „Generalplan zur Stadterneuerung“; die breiten Radialstraßen wurden angelegt und die U-Bahn eröffnet. Es waren hauptsächlich Gefangene, die an den Bauarbeiten tätig waren.
Die Christ-Erlöser-Kathedrale wurde gesprengt, paradoxerweise hielt nur der Beginn des 2. Weltkrieges die komplette Umgestaltung der Stadt auf!
Am 22. Juni 1941 marschierte die deutsche Wehrmacht in die damalige Sowjetunion ein. Rund 80 Divisionen, unter ihnen 14 Panzer- und acht mechanisierte Divisionen sowie hunderte Flugzeuge, tausende Panzer, Geschütze und Granatwerfer wurden gegen die Hauptstadt eingesetzt. Die 2. Offensive der Deutschen konnte bis in einzelne südliche Vororte einrücken. Der sowjetische Gegenangriff begann am 5. Dezember 1941, währenddessen die deutsche Die deutsche Luftwaffe flog 12.000 Einsätze gegen Moskau;; in der Schlacht um Moskau verloren die deutschen Truppen 250.000 Mann, 1.300 Panzer und mehr als 2.500 Geschütze. Etwa 700.000 sowjetische Soldaten wurden getötet, verwundet oder vermisst. Die Schlacht an der Wolga von Juli 1942 bis Februar 1943 führte zur Niederlage der deutschen Truppen. Am 24. Juni 1945 fand auf dem Roten Platz in Moskau die Siegesparade der sowjetischen Armee statt. An der Kremlmauer ruht der Leichnam des Unbekannten Soldaten, der bei der Verteidigung seiner Hauptstadt gefallen war.
Moskau wurde nach den schweren Zerstörungen im Krieg wieder aufgebaut. Im Jahre 1947 fasste man den Beschluss, die Stadt an acht ausgewählten Standorten mit Hochhäusern zu versehen, welche keine Kopien ausländischer Wolkenkratzer sein durften, sondern von russischer Architekturtradition geprägt sein mussten. 1953 stirbt Josef Stalin und wird zunächst im Mausoleum am Roten Platz neben Lenin aufgebahrt. Während der „Entstalinisierung“ unter Nikita Chruschtschow wird Stalins Leichnam 1961 aus dem Mausoleum entfernt und an der Kremlmauer beigesetzt. 1970 stieg die Einwohnerzahl auf fast sieben Millionen an. 1980 war Moskau Austragungsort der 21. Olympischen Spiele. Ende der 1980er Jahre geriet die sowjetische Wirtschaft immer mehr in eine Krise. Michail Gorbatschows Politik (Perestrojka und Glasnost) macht den wirtschaftlichen Untergang immer offensichtlicher. Auf einigen Gebieten der Versorgung herrschte großer Mangel, die Bevölkerung kritisierte immer stärker und lauter. Im August 1991 wollte Gorbatschow einen Vertrag für eine neue Sowjetunion zur Unterschrift vorlegen. In einem Versuch, die alte Union zu retten, initiierten in Moskau einige Generäle, Regierungsmitglieder und der KGB-Chef einen Putschversuch der nach 2 Tagen scheitert. Am 25. Dezember 1991 tritt Gorbatschow von seinem Amt als Präsident zurück. Moskau blieb die Hauptstadt der Russischen Föderation. Eine Westernisierung folgte bald auf den Mauerfall, 1993 fanden die ersten freien Wahlen statt. Am 19. August 2000 wurde die gesprengte Christ-Erlöser-Kathedrale, der größte Russisch-orthodoxe Kirchenbau der Welt, wiedereröffnet.
Moskau wurde der Status als Hauptstadt aberkannt, als Peter der Große 1703 St. Petersburg an der Ostsee gründete. Als Napoleon 1812 einmarschierte, brannten die Moskoviten die Stadt nieder und verließen sie. Als Napoleons Truppen, von Hunger und Kälte geplagt, die Stadt endlich erreichten, war nichts mehr von ihr übrig und sie waren gezwungen, zurück zu ziehen. Im Januar 1905 wurde Alexander Adrianov zum ersten offiziellen Bürgermeister der Stadt ernannt. Nach dem Erfolg der Russischen Revolution 1917 verlegte Lenin die Hauptstadt wieder zurück nach Moskau und während des großen patriotischen Krieges ließen sich das Verteidigungsministerium und der Verwaltungssitz der Roten Armee in Moskau nieder. Am 30. Dezember 1922 wurde hier die UdSSR gegründet. 1926 zählte die Stadt zwei Millionen Einwohner. 1935 begann der von Josef Stalin beschlossene „Generalplan zur Stadterneuerung“; die breiten Radialstraßen wurden angelegt und die U-Bahn eröffnet. Es waren hauptsächlich Gefangene, die an den Bauarbeiten tätig waren.
Die Christ-Erlöser-Kathedrale wurde gesprengt, paradoxerweise hielt nur der Beginn des 2. Weltkrieges die komplette Umgestaltung der Stadt auf!
Am 22. Juni 1941 marschierte die deutsche Wehrmacht in die damalige Sowjetunion ein. Rund 80 Divisionen, unter ihnen 14 Panzer- und acht mechanisierte Divisionen sowie hunderte Flugzeuge, tausende Panzer, Geschütze und Granatwerfer wurden gegen die Hauptstadt eingesetzt. Die 2. Offensive der Deutschen konnte bis in einzelne südliche Vororte einrücken. Der sowjetische Gegenangriff begann am 5. Dezember 1941, währenddessen die deutsche Die deutsche Luftwaffe flog 12.000 Einsätze gegen Moskau;; in der Schlacht um Moskau verloren die deutschen Truppen 250.000 Mann, 1.300 Panzer und mehr als 2.500 Geschütze. Etwa 700.000 sowjetische Soldaten wurden getötet, verwundet oder vermisst. Die Schlacht an der Wolga von Juli 1942 bis Februar 1943 führte zur Niederlage der deutschen Truppen. Am 24. Juni 1945 fand auf dem Roten Platz in Moskau die Siegesparade der sowjetischen Armee statt. An der Kremlmauer ruht der Leichnam des Unbekannten Soldaten, der bei der Verteidigung seiner Hauptstadt gefallen war.
Moskau wurde nach den schweren Zerstörungen im Krieg wieder aufgebaut. Im Jahre 1947 fasste man den Beschluss, die Stadt an acht ausgewählten Standorten mit Hochhäusern zu versehen, welche keine Kopien ausländischer Wolkenkratzer sein durften, sondern von russischer Architekturtradition geprägt sein mussten. 1953 stirbt Josef Stalin und wird zunächst im Mausoleum am Roten Platz neben Lenin aufgebahrt. Während der „Entstalinisierung“ unter Nikita Chruschtschow wird Stalins Leichnam 1961 aus dem Mausoleum entfernt und an der Kremlmauer beigesetzt. 1970 stieg die Einwohnerzahl auf fast sieben Millionen an. 1980 war Moskau Austragungsort der 21. Olympischen Spiele. Ende der 1980er Jahre geriet die sowjetische Wirtschaft immer mehr in eine Krise. Michail Gorbatschows Politik (Perestrojka und Glasnost) macht den wirtschaftlichen Untergang immer offensichtlicher. Auf einigen Gebieten der Versorgung herrschte großer Mangel, die Bevölkerung kritisierte immer stärker und lauter. Im August 1991 wollte Gorbatschow einen Vertrag für eine neue Sowjetunion zur Unterschrift vorlegen. In einem Versuch, die alte Union zu retten, initiierten in Moskau einige Generäle, Regierungsmitglieder und der KGB-Chef einen Putschversuch der nach 2 Tagen scheitert. Am 25. Dezember 1991 tritt Gorbatschow von seinem Amt als Präsident zurück. Moskau blieb die Hauptstadt der Russischen Föderation. Eine Westernisierung folgte bald auf den Mauerfall, 1993 fanden die ersten freien Wahlen statt. Am 19. August 2000 wurde die gesprengte Christ-Erlöser-Kathedrale, der größte Russisch-orthodoxe Kirchenbau der Welt, wiedereröffnet.